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Lage der Chakren im Körper nach Arthur Avalon

Mit Chakra (Sanskrit, m., चक्र, cakra, [ʧʌkɽʌ], wörtl: Rad, Diskus, Kreis) werden im tantrischen Hinduismus, im tantrisch-buddhistischen Vajrayana, im Yoga, in der Traditionellen Chinesischen Medizinesoterischen Lehren die postulierten subtilen Energiezentren zwischen dem Körper und dem subtilen Körper (vgl. Astralleib) des Menschen bezeichnet. Diese werden durch subtile Energiekanäle verbunden. Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 Energiekanälen im Körper. Auch bei den Hopi, den Inka und den Maya gibt es Hinweise auf die Chakras. (TCM) und in einigen

Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und befinden sich nach der Chakrenlehre entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers. Diese werden durch den angenommenen Energiekanal (als Sushumna oder Haralinie bezeichnet) verbunden, durch den auch die Kundalini-Kraft aufsteigt. Verschiedene Lehren und Schulen variieren in ihren Auffassungen bezüglich Details wie Anzahl und genauer Lokalisation der Chakren variieren. Darüber hinaus existieren Chakren als Energiezentren nicht nur im Rahmen unseres physischen Körpers, sondern auch außerhalb, jedoch fast durchgehend entlang der Sushumna zwischen Himmel und Erde verteilt. Für die Existenz von Chakren gibt es keine naturwissenschaftlichen Belege.

 Die Hauptchakren in der Übersicht

Namen und Symbole

Farbe Symbol Sanskrit Deutsch Element Symbol Gottheit Mantra
7. Chakra07.gif Sahasrāra
(Tausendfache)
Kronen- oder Scheitelchakra (Universum) 1 Tausendblättriger Lotos Paramashiva OM oder Pranava
6. Chakra06.gif Ä€jñā
(Wahrnehmende)
Stirnchakra oder Drittes Auge Geist (Manas) 2 96-blättriger Lotos
(zweimal 48 Blätter)
Sambhu KSHAM
5. Chakra05.gif Viśuddha
(Reinigende)
Hals- oder Kehlchakra Äther (Akasha) 16-blättriger Lotos Sadashiva HAM
4. Chakra04.gif Anāhata
(Unbeschädigte)
Herzchakra Wind (Vayu) Zwölfblättriger Lotos Isha YAM
3. Chakra03.gif Manipūra
(Leuchtendes Juwel)
Nabel- oder Solarplexuschakra Feuer (Agni) Zehnblättriger Lotos Rudra RAM
2. Chakra02.gif Svādhisthāna
(Süße, Liebliche)
Sakral- oder Sexualchakra Wasser (Apas) Sechsblättriger Lotos Vishnu VAM
1. Chakra01.gif Mūlādhāra
(Wurzelstütze)
Wurzel- oder Basischakra Erde (Prithivi) Vierblättriger Lotos Brahma LAM

Erklärungen:

  • 1Keine Zuordnung.
  • 2Geist wird nicht in allen Traditionen als Element verstanden.

Qualitäten

Den Chakren werden unterschiedliche universelle Qualitäten des menschlichen Lebens zugeordnet. Aus diesen Qualitäten lassen sich wiederum subjektiv positive und negative Ausdrucksformen ableiten.

Farbe Qualität
7. Spiritualität, Bewusstheit, universelles Bewusstsein, höchste Erkenntnis
6. Wahrnehmung, Intuition, Erkenntnis, Willenskraft
5. Ausdruck, Kommunikation, Inspiration, Offenheit
4. Beziehung, Liebe, Mitgefühl, Herzenswärme, Heilung
3. Wille, Macht, Persönlichkeit, Weisheit, Verarbeitung (Erlebnisse, Gefühle)
2. Sexualität, Gefühle, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Erotik
1. Überleben, Instinkte, Urvertrauen, Stabilität, Durchsetzungsfähigkeit

 Die Nebenchakren in der Übersicht

Neben den bekannten sieben Hauptchakren werden in der Literatur [1] [2] [3] weitere Chakren angeführt, oft als Nebenchakren benannt. Hier existiert kein Konsens in einer einheitlichen Systematisierung wie bei den Hauptchakren, bestimmte Zentren (etwas Thymus-Chakra) werden jedoch von den meisten Autoren genannt sowie einheitlich lokalisiert und beschrieben - wenn auch unter verschiedenen Namen. Diese Energiezentren liegen mehrheitlich (jedoch nicht alle) entlang der Sushumna/Haralinie, sowohl auf der Ebene des physischen Körpers, als auch außerhalb (transpersonale Chakren). Die letzteren scheinen sich in ihrer Funktion oberhalb und unterhalb des Körpers zu spiegeln und haben durch Zugang zum transpersonalen Raum eine wichtige Bedeutung für manche Richtungen spiritueller Heilarbeit. Die folgenden Tabellen liefern eine Übersicht wichtiger Nebenchakren [1].

Anmerkung: Farbdarstellung ist dank Notwendigkeit websicherer Farben nur eine Annäherung. Die Chakrenfarben folgen der Lichtfrequenz von IR nach UV.

 Wichtige Nebenchakren auf Körperebene

Farbe Bezeichnung Lage Qualität/Themen Erleben störungsfrei Erleben blockiert Stein
  Oberes Stirnchakra Stirn, halber Weg 6. zu 7. Chakra Inspiration, Eingebungen, Weisheit Geistige Klarheit und Einsicht Fokus auf persönliche Urteile, Moral oder Ideologie, Kopflosigkeit Sodalith
  Hinterkopf-Chakra Etwa Mitte vom Hinterkopf Imagination, Inspiration, leise Töne Ästhetik, Muse, Visionskraft, Balance Dumpfheit, Einfallslosigkeit Azurit
  Thymus-Chakra Brustmitte, höhe Thymusdrüse Einheitsbewusstsein, "Landeplatz" der Seele, Funken Gottes Friede, Ankommen, Sein, Stille, Achtsamkeit, Wachheit, Freiheit Egozentrik, Narzissmus, Abwesenheit, Verzweiflung, Isolation, Einsamkeit, Rastlosigkeit Crysopras
  Kalpa-Taru 1 halbe Höhe 3. zu 4. Chakra Manifestationskraft, Wunschzentrum Großzügigkeit, Manifestationskraft, Selbstvertrauen, Lebensfreude Mangel, Besorgtheit, Kleinmut, Versagensgefühle Granat, Heliotrop
  Hara 2 Nahe WS in Nabelhöhe Energie sammeln und aussenden Versenkung, Spannkraft, Beharrlichkeit, Zentrierung, Gleichgewicht Kraftlosigkeit, Spannungslosigkeit, Ungleichgewicht Tiegerauge, Pietersit

Erläuterungen:

  • 1 orig. Name in Sanskrit
  • 2 Das Hara wird im indischen nicht den klassischen Chakren zugeordnet.

 Wichtige obere transpersonale Chakren (superpersonal)

Die superpersonalen Chakren befinden sich vertikal über dem Kopf - in der Tabelle abgekürzt als üdK:

Farbe Bezeichnung Lage Qualität/Themen Erleben störungsfrei Erleben blockiert Stein
  Raumstern 2,5 Armlängen (bis zu den Fingerspitzen) üdK Raum-Zeit-Kontinuum, Ewigkeit Telepathie, Allheitsbewusstsein Verlorensein Apophylit, Chalkopyrit
  Himmelsstern Zwei Armlängen (bis zu den Fingerspitzen) üdK Beziehung zu Gott als Himmelspol Andacht, Einfachheit, Demut Fanatismus, Anmaßung, Rebellion Diamant, Quarz (goldgelb)
  Berufungszentrum Bei ausgestrecktem Arm in Fingerspitzenhöhe üdK Kodierung des Weges unserer Seele in diesem Leben Charisma, Erfüllung, Ermächtigung Wertlosigkeit, sich unerfüllt fühlen, Erfolgssucht Labradorit, Jade
  Oberes Führungstor Bei ausgestrecktem Arm in Handgelenkhöhe üdK Animus, in Kontakt mit der männlichen Führung Hilfestellungen aus dem oberen Raum nutzen Fehlender Zugang zu diesen Kräften Beryll
  Seelentor etwa 40cm üdK Interaktion von Seele zu Seele Seelische Begegnungen und Bindungen zulassen Unreife, Isolation, Egozentrik Jadeit, Falkenauge
  Seelenpunkt Eine handbreit üdK Seele, höheres Selbst, Transformationszentrum Reinheit, Integrität, Authentizität, Unschuld Naivität, Aufspaltung, Schizophrenie, Abwesenheit Regenbogenfluorit, Mondstein, Spinell

 Wichtige untere transpersonale Chakren (subpersonal)

Die suberpersonalen Chakren befinden sich vertikal unter den Füßen - in der Tabelle abgekürzt als udF:

Farbe Bezeichnung Lage Qualität/Themen Erleben störungsfrei Erleben blockiert Stein
  Inkapunkt 1 Eine Handbreit udF Praktische Umsetzung des Seelenweges Instinktsicherheit, persönliche Wirkkraft Zerstreutheit, Disziplinlosigkeit, Abgehobenheit, Alltagsferne Markasit
  Inkator 1 etwa 40cm udF Anbindung an Ahnenreihe, Stamm, Clan Treue, Ehre, Verbindlichkeit Unverbindlichkeit, Entwurzelung, Inkonsequenz Sarder
  Unteres Führungstor Bei ausgestrecktem Arm in Handgelenkhöhe udF Anima, in Kontakt mit der weiblichen Führung Archaisches Ritualwissen aktivieren können kein Bewusstsein dieser Quelle Onyx, Obsidian
  Erdkraftzentrum Bei ausgestrecktem Arm in Fingerspitzenhöhe udF Anbindung an die urwüchsige archaische Erdenergie Ekstase, Explosionskraft, Trance Morbidität, kein Zugang zu Ekstase Schörl, Jett
  Erdstern Zwei Armlängen (bis zu den Fingerspitzen) udF Austausch und Beziehung zu Göttin als Pol der Erde Fülle, Überfluss, Barmherzigkeit Armut, Magel, Kleinmut Jaspis

Erläuterungen:

  • 1 Name angelehnt an "Inkarnation".

 Die Chakren in der westlichen Welt

 Physischer und Psychischer Einfluss

Hier fehlen Nachweise, welcher Tradition die Angaben folgen, und sollte dringend angegeben werden.

Nach anderen Traditionen wird die Sexualität in ihrer instinkthaften und fortpflanzungsorientierten Ausprägung dem Wurzelchakra zugeordnet, der erotisch/sinnliche Aspekt der Sexualität dagegen dem zweiten Chakra.

Die Yogaphilosophie geht davon aus, dass die Bewusstseinsebene eines Menschen von der Schwingungsfrequenz seiner Chakren abhängt (Schwingungslevel). Drehen die Chakren sich schnell, leuchten sie stark und sind ihre Farben klar, soll der entsprechende Mensch nicht nur körperlich und seelisch gesund sein, sondern sich auch auf einer hohen spirituellen Entwicklungsstufe befinden. Wenn alle sieben Hauptchakren einschließlich des Kronenchakras vollständig geöffnet sind und die Lebensenergie (Prana) ohne Blockaden und Störungen fließen kann, spricht man im Hinduismus/Buddhismus von einem „erleuchteten Menschen“. In der christlichen Tradition sind Chakren als Innenräume bekannt (Alexa Kriele – Wie im Himmel so auf Erden), so entspricht das erste Chakra zum Beispiel dem inneren Meer, das zweite der Krypta, das dritte der inneren Quelle, das vierte der inneren Kirche, das fünfte dem Turm mit dem Marienengel, das sechste dem Raum mit dem inneren Weisen und das siebte dem inneren Kosmos. Wann immer auf christlichen Darstellungen Engel oder Heilige (heilig = heil sein) abgebildet sind, haben diese einen Heiligenschein, also ein erleuchtetes bzw. voll geöffnetes Kronenchakra. Sie sind demnach auf der höchsten spirituellen Entwicklungsstufe angelangt.

Es heißt, die Entwicklung der einzelnen Chakren erfolge in Zyklen zu bestimmten Zeiten des Lebens und beginne schon im Mutterleib. Die Kindheit bis zum 7. Lebensjahr gilt als eine besonders prägende Phase. Traumatische Ereignisse, mangelnde Liebe, Gleichgültigkeit der Eltern, negative Prägungen, Unterdrückung der natürlichen Bedürfnisse usw. während dieser Zeit könnten dazu führen, dass einzelne oder mehrere Chakren sich nur unzureichend oder gar nicht entwickeln. So sei das erste Lebensjahr z. B. besonders wichtig für das Muladhara-Chakra, welches u. a. zuständig ist für das Urvertrauen. Wird der Säugling in dieser Zeit z. B. von der Mutter getrennt oder seine Bedürfnisse nach Nähe, Wärme, Nahrung usw. nicht befriedigt, könne das dazu führen, dass der erwachsene Mensch kein Vertrauen ins Leben hat und unter Existenzängsten leidet. Auch spätere Ereignisse oder eine falsche Lebensweise könnten darüber hinaus dazu führen, dass sogar in eigentlich gut entwickelten Chakren Blockaden entstehen. Gefühle wie Angst, Neid, Eifersucht, Hass könnten zu Blockaden führen. Und eine übertriebene Anpassung einhergehend mit der Zurückhaltung der Emotionen könnten einen Energiestau verursachen. Die gestaute Energie würde sich dann auf unangemessene Weise entladen (z. B. heftige Wutanfälle). (Siehe hierzu auch Körpertypen/ Charakteranalyse von Wilhelm Reich)

Jedes der sieben Hauptchakren soll für ganz bestimmte Bereiche der körperlichen Gesundheit sowie der seelisch-geistigen Vorgänge verantwortlich sein. Störungen und Blockaden der Chakren könnten sich daher sowohl auf der physischen als auch auf psychischer Ebene bzw. miteinander einhergehend zeigen. Yogaphilosophisch ist der Mensch diesen Störungen und Blockaden nicht machtlos ausgeliefert. Das Yogasystem soll Möglichkeiten bieten, die Chakren zu harmonisieren und Blockaden allmählich aufzulösen. Eines der Ziele des Yoga ist es, Körper, Seele und Geist auf energetische Weise zu heilen und so zu einer Ganzheit zurück zu finden und in der spirituellen Entwicklung voranzuschreiten. Dabei soll aber beachtet werden, dass es nicht reicht, sich z. B. intensiv mit Stirn- und Kronenchakra zu befassen, um Erkenntnis, Weisheit oder Erleuchtung zu erlangen. Das wäre nur möglich, wenn alle Chakren gleichermaßen geöffnet und frei sind, genauso wie es wenig Sinn hat, ein Dach (Kronenchakra) auf ein Haus zu setzen, dessen Fundament (Wurzelchakra) instabil ist.

Demzufolge kann alles, was mit und um einen geschieht, durch Chakren beeinflusst werden.

 Die Hauptchakren im Detail

Nachfolgend aufgeführt ist eine Übersicht der Hauptchakren im 7-Chakra-System mit ihren Zuordnungen, physischen und psychischen Symptomen bei Störungen und Blockaden sowie positiven Einflüssen durch Kräuter, Aromen, Bachblüten, Heilsteinen, weitere Dinge des Alltags und Yogaübungen. Diese Auflistung entspricht modernen Zuordnungen des 20. Jahrhunderts und entsprechen nicht zwingend der Chakren-Lehre des traditionellen Tantrismus.

 Wurzelchakra

Muladhara-Chakra (Mula = Wurzel, adhara = Stütze)

Zuordnung
Stabilität, Lebenswille, Lebenskraft, Selbsterhaltungstrieb, Sicherheit, Urvertrauen, Erdung, Aufnahme der Erdenergie

Physisch
Beckenboden, Dick- und Enddarm, Knochen, Beine und Füße, Zähne und Nägel, Blutbildung, Verdauung, Ischiasnerv, Drüsenfunktion der Nebennieren (Bildung von Kortison, Adrenalin, Noradrenalin – für Temperaturausgleich, Stressbewältigung, Allergieempfindlichkeit)

Störungsfrei
Lebenskraft, gute gesundheitliche Konstitution, Urvertrauen, Sicherheit, Geborgenheit, mit beiden Beinen auf der Erde, Ausdauer, Durchhaltevermögen, stabile Knochen und Nägel, gute Zähne, gute problemlose Verdauung und Ausscheidung

Störungen und Blockaden
Mangelnde Lebensenergie, wenig Lebensfreude, mangelndes Vertrauen ins Leben, Existenzängste, Misstrauen, Phobien (z. B. vor Spinnen oder ähnlichem), psychische Kraftlosigkeit, Depressionen, Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Verstopfung, Durchfall, Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Ischialgien, Knochenerkrankungen, Osteoporose, Schmerzen in Beinen und Füßen, Krampfadern und Venenleiden, Blutarmut, Blutdruckschwankungen, stressbedingte Erkrankungen, allergische Beschwerden

Aroma
Nelke, Rosmarin, Ingwer, Vetiver, Zypresse, Zeder (Duftlampe, Rosmarinbäder, Massage Steißbeinbereich und Gesäß)

Kräuter
Baldrian, Lindenblüten, Holunder

Bachblüten
Clematis, Sweet Chestnut, Rock Rose

Im Alltag
Sportliche Betätigung, viel frische Luft, Fußmassagen, Barfußgehen, Waden- und Schenkelgüsse, Erde, Natur, Gartenarbeit, rote Kleidung + Tücher + Gegenstände, rhythmische Musik (Trommeln), Sonnenuntergang

Im Yogaunterricht
Alle Standhaltungen (z. B. Vrkshasana = Erdung, Verwurzelung, Erdenergie)
alles, was auf die Füße, Knie, Beine, Becken, Kreuzbein-Steißbeinbereich wirkt; alle Vorbeugen
Vokaltönen: U
Pranayama: Einatmung, in der Anhaltephase Mula-bandha, mit Ausatmung wieder lösen


 Sakralchakra (auch Sexualchakra)

Svadhisthana-Chakra (Svadhisthana = Süße, Lieblichkeit)

Zuordnung
Sexualität, Sinnlichkeit, Fortpflanzung, Arterhaltung, Kreativität, schöpferische Lebensenergie, Emotionen,

Physisch
Beckenraum, Kreuzbeinbereich, Geschlechts- und Unterleibsorgane, Keimdrüsen, Gebärmutter, Nieren, Harnblase, Prostata, Entgiftung, Blutkreislauf, Lymphfluss, Hüftgelenke, Lendenwirbelsäule, Immunsystem

Störungsfrei
Sinnlichkeit, Lebensfreude, Schöpferische Kraft, Kreativität, Sexuelle Energie, Lust am Leben, positive Bindungen zu anderen Menschen und zum anderen Geschlecht, Selbstbewusstsein, Begeisterungsfähigkeit

Störungen und Blockaden
Unfähigkeit das Leben zu genießen, seelische Kraftlosigkeit, Motivationslosigkeit, Eifersucht, Schuldgefühle, zwanghaftes Sexualverhalten, Sexgier, sexuelles Desinteresse, Suchtgefährdung, starke Stimmungsschwankungen, Triebhaftigkeit, Menstruationsbeschwerden, Erkrankungen von Gebärmutter und Eierstöcken, Prostata- und Hodenerkrankungen, Potenzstörungen, Pilzerkrankungen der Geschlechtsorgane, Geschlechtskrankheiten, Nierenerkrankungen, Blasenprobleme, Harnwegsinfektionen, Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, Hüftschmerzen, Folgeerscheinungen mangelnder Entgiftung

Aroma
Ylang-Ylang, Sandelholz, Myrrhe, Bitterorange, Pfeffer, Vanille, Orange (Frucht) (Duftlampe, Aromabäder, Massage des Unterbauches/Schambeinbereich)

Kräuter
Brennnessel, Schafgarbe, Petersilie

Bachblüten
Oak, Olive, Pine

Im Alltag
Kontakt zum Wasser: Spaziergang am See, Baden, Schwimmen, Dampfbad, sehr viel Trinken; Kreativität, bildende Künste, orangefarbene Kleidung + Tücher, orangefarbene Gegenstände und Blumen, Tanzen z. B. Bauchtanz, Tantra, Sinnlichkeit: duftende Körperöle, Aromabäder, Genuss von gutem Essen usw.

Im Yogaunterricht
Alle Standhaltungen, alle Vorbeugen, alles, was auf den Beckenraum, Kreuzbeinbereich, die Hüftgelenke, die Lendenwirbelsäule wirkt (z. B. Baddha Konasana, Mutter-Kind-Haltung usw.)
Vokaltönen: (geschlossenes) O
Pranayama: Einatmung, in Anhaltephase Mula-bandha, mit der Ausatmung lösen
Tantra-Yoga


 Nabelchakra (Solar-Plexus)

Manipura-Chakra (Manipura = leuchtender Juwel)

Zuordnung
Willenskraft, Selbstvertrauen, Persönlichkeit, Entwicklung des Ich, Selbstkontrolle, Gefühle, Sensibilität, Macht, Durchsetzungskraft

Physisch
Magen, Dünndarm, Leber, Milz, Gallenblase, Verdauungsprozess, vegetatives Nervensystem, Bauchspeicheldrüse

Störungsfrei
Hohes Maß an Energie und Lebendigkeit, Selbstbewusstsein, Ziele werden verwirklicht, Tatkraft, starke Persönlichkeit, Macht im positiven Sinne einhergehend mit Sensibilität und Mitgefühl, intuitiveSchlaf,
Entscheidungen (aus dem Bauch heraus), Gefühle können akzeptiert und gelebt werden, gute Nerven, guter

Störungen und Blockaden
Wenig Lebensenergie, Gefühlskälte, Gleichgültigkeit, Unsicherheit, mangelndes Selbstbewusstsein, Machtbesessenheit, übertriebener Ehrgeiz und Leistungsdenken, Rücksichtslosigkeit, Wutanfälle, Essstörungen, Schlafstörungen, Ziele nicht erreichen, keine Durchsetzungskraft, blockierte Gefühle, Magenerkrankungen, Refluxösophagitis (Sodbrennen), Erkrankungen von Leber, Milz + Gallenblase, Gelbsucht, Verdauungsstörungen, Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, Nervenerkrankungen, Diabetes mellitus, Übergewicht,

Aroma
Lavendel, Kamille, Zitrone, Anis, Grapefruit, Fenchel (Duftlampe, Kamillenbäder, Solarplexus-Massage)

Kräuter
Fenchel, Kamille, Wacholder

Bachblüten
Impatiens, Scleranthus, Hornbeam

Im Alltag
Tiefe Bauchatmung, kurze Sonnenbäder, gelbe Kleidungsstücke + Tücher, gelbe Tapeten, gelbe Gegenstände und Blumen, Feuer (Kamin, Lagerfeuer, Kerzen), gefühlvolle Musik,

Im Yogaunterricht
Alle Drehübungen, Alles, was auf die Bauchorgane wirkt (z. B. Pavana Mukthasana)
Vokaltönen: (offenes) O
Pranayama: (im Stand) Einatmung, Anhaltephase Uddiyana-bandha, vor der Ausatmung wieder lösen


 Herzchakra

Anahata-Chakra (Anahata = nicht angeschlagen, unbeschädigt)

Zuordnung
Liebe, Mitgefühl, Menschlichkeit, Zuneigung, Geborgenheit, Offenheit, Toleranz, Herzensgüte

Physisch
Herz, Lunge, Bronchien, Blutkreislauf, Blutdruck, Haut, Arme + Hände, oberer Rücken, Schultern, Thymusdrüse (Immunsystem),

Störungsfrei
Mitgefühl, tiefes Verständnis und Sichhineinversetzen, Überwindung von eigennützigem Denken und Handeln, umfassende uneigennützige Liebe, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und fremden Kulturen, es fällt leicht für andere Verantwortung zu übernehmen, auch sich selbst trotz Schwächen und Fehler liebevoll annehmen, Herzenswärme

Störungen und Blockaden
Lieblosigkeit, Herzenskälte, Verbitterung, Kontaktschwierigkeiten, Einsamkeit, Probleme Liebe anzunehmen, Beziehungsprobleme, Koronare Herzerkrankungen + Angina Pectoris, Herzrhythmusstörungen, hoher oder niedriger Blutdruck, Erhöhte Cholesterinwerte, Durchblutungsstörungen, Lungenerkrankungen, Asthma, Atembeschwerden, häufige Erkältungen, Allergien, Schmerzen in der Brustwirbelsäule, Rheuma in Armen und Händen, Hauterkrankungen und Schultern,

Aroma
Rose, Jasmin, Estragon, Kardamom (Duftlampe, Rosenbäder, Brustmassagen)

Kräuter
Weißdorn, Thymian, Melisse

Bachblüten
Red Chestnut, Willow, Chicory (Zichorie)

Im Alltag
Sich selbst verwöhnen und Geschenke machen, viel in die Natur gehen und das Grün von Wiesen und Wäldern auf sich wirken lassen, sich um andere kümmern, offen sein für die Probleme anderer, anderen Lebewesen (auch Tieren) Mitgefühl entgegenbringen, grüne Kleidung, Tapeten, Gegenstände, viele Grünpflanzen in der Wohnung, andere Menschen berühren und umarmen, Shiatsu-o. Massagekurs besuchen / Reiki lernen (Hände)

Im Yogaunterricht
Alle Rückbeugen, Drehungen, Übungen für Schultern, Brustwirbelsäule, Arme + Hände, alles was auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt z. B. Surya Namaskar (Sonnengruß)
Vokaltönen: A
Pranayama: Einatmung in Verbindung mit dem Ausbreiten der Arme (Herzraumöffnung)


 Kehlchakra

Vishuddha-Chakra (Vishuddhi = reinigen)

Zuordnung
Kommunikation, Wortbewusstsein, Inspiration, Wahrheit, mentale Kraft, Ausdruck der Kreativität, Musikalität

Physisch
Hals, Kehlkopf, Kiefer, Speise- und Luftröhre, Atmung, Stimme, Halswirbelsäule, Nacken, Schultern, Ohren, Schilddrüse (Stoffwechsel, Nervensystem)

Störungsfrei
Verbale und kreative Ausdrucksfähigkeit, Sprachgewandtheit, Kommunikationsfähigkeit, bewusster Umgang mit Worten (Wahrhaftigkeit), schöne Stimme, Musikalität,

Störungen und Blockaden
Schwierigkeiten Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen, Angst seine eigene Meinung zu vertreten, Hemmungen, Schüchternheit, kein Zugang zur inneren Stimme, Halsschmerzen, Hals- und Mandelentzündungen, Heiserkeit, Sprachstörungen z. B. Stottern, Mundhöhlen-, Zahnfleisch- Kieferentzündungen, Schmerzen in Halswirbelsäule, Nacken + Schultern, Über- / Unterfunktion der Schilddrüse und damit einhergehende Störungen wie z. B. Nervosität/Antriebsschwäche

Aroma
Eukalyptus, Kampfer, Pfefferminze, römische Kamille, Manuka (Duftlampe, Dampfbäder mit Pfefferminze, Massage von Hals + Nacken)

Kräuter
Pfefferminze, Huflattich, Salbei

Bachblüten
Agrimony, Cerato, Mimulus

Im Alltag
Fremdsprachen lernen, Rhetorikkurs besuchen, Tagebuch schreiben, Himmelblau, Urlaub am Meer oder einem (blauen) See, hellblaue Kleidung, Tücher, Tapeten und Gegenstände, Stimmübungen mit Vokalen und Mantras, Musikunterricht + Gesangsstunden, im Chor mitsingen, seine Meinung sagen.

Im Yogaunterricht
Rückbeugen z. B. Setu Bandhasana und Umkehrhaltungen z. B. Sarvangasana, alle Übungen für Halswirbelsäule + Nacken, die Löwenhaltung
Vokaltönen: E
Pranayama: Einatmung, in der Anhaltephase Jalandhara-bandha, mit der Ausatmung lösen


 Stirnchakra

Das Stirnchakra wird auch Ajna-Chakra genannt. (Ajna = wahrnehmen)

Zuordnung
Intuition, Weisheit, Erkenntnis, Wahrnehmung, Phantasie, Vorstellungskraft, Selbsterkenntnis

Physisch Sinnesorgane: Augen, Ohren + Nase, Tastsinn, Nebenhöhlen, Gehirn, Hypophyse (und damit das gesamte Hormon- und Nervensystem), Hypothalamus

Störungsfrei
Gutes Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit, gute Intuition und Erkenntnis höherer Wirklichkeiten über das Alltagsbewusstsein hinaus, übersinnliche Wahrnehmung (Telepathie), gute Vorstellungskraft und viel Phantasie, geistige Klarheit, Selbsterkenntnis

Störungen und Blockaden
Konzentrations- und Lernschwächen, fehlende Einsicht und Phantasie, ein unruhiger Geist, Schizophrenie, Ängste + Wahnvorstellungen, Aberglauben + geistige Verwirrung, Stimmungstiefs (Sinnlosigkeit), Kopfschmerzen + Migräne, Gehirnerkrankungen, Augenleiden, Ohrenleiden, chron. Schnupfen + Nebenhöhlenentzündungen, Erkrankungen des Nervensystems + neurologische Störungen.

Aroma
Jasmin, Minze, Zitronengras, Veilchen, Weihrauch, Basilikum(süß) (Duftlampe, Bäder mit Veilchenöl, Massage des „dritten Auges“)

Kräuter
Johanniskraut, Fichte, Augentrost

Bachblüten
Crab Apple, Vine, Walnut

Im Alltag
Beschäftigung mit philosophischen und religiösen Schriften, Auseinandersetzung mit seinen Träumen, Meditationen (aber nicht bei völlig blockiertem Ajna-Chakra), Märchen und Fantasy-Literatur lesen, sich selbst Geschichten ausdenken, blaue Kleidung, Tücher, Wände und Gegenstände

Im Yogaunterricht
Alle Umkehrhaltungen, Augenübungen, Visualisationsübungen, Phantasiereisen
Vokaltönen: I
Pranayama: Nadi Shodhana Pranayama, Kapalabhati

Kronenchakra

Sahasrara-Chakra (Sahasrara = tausendfältig, tausendfach)

Zuordnung
Spiritualität, Gotterkenntnis / Gottvertrauen (Ishvarapranidhana), Erleuchtung, Religiosität, Vollendung

Physisch
Mittelhirn, Zirbeldrüse (Epiphyse) (Schlaf-Wach-Rhythmus), ist nicht einzelnen Organen zugeordnet sondern hat eine schützende Wirkung auf den gesamten Organismus. In der Zirbeldrüse kommt das endogene Psychedelikum N,N-Dimethyltryptamin in den höchsten Konzentrationen im Körper vor. Es ist wahrscheinlich einer der Haupt-Neurotransmitter, die für den REM-Traum verantwortlich sind, und wird vor allem beim Tod in extremen Dosen ausgeschüttet.

Störungsfrei
Spirituelles Verständnis, Selbstverwirklichung, tieferer innerer Frieden, und (vorausgesetzt, auch alle anderen Chakras sind voll entwickelt und frei von Störungen) Erleuchtung, Vollendung

Störungen und Blockaden
Verhaftung in der materiellen Welt, ein Gefühl von Mangel, Leere und Unzufriedenheit, Weltschmerz, Dumpfheit, geistige Erschöpfung, Verneinung der Schöpferkraft, Immunschwäche, Nervenleiden, Lähmungserscheinungen, Multiple Sklerose, Krebserkrankungen, Ein- und Durchschlafstörungen

Aroma
Weihrauch, Rosenholz, Neroli. (Duftlampe, Vollbad mit Rosenholzöl)

Bachblüten
Wild Rose, White Chestnut

Im Alltag
Berggipfel ersteigen, weite Ausblicke/weiter Horizont, weiße und violette Kleidung, Tücher, Gegenstände, Blumen

Im Yogaunterricht

Umkehrhaltungen, vor allem aber Stilleübungen, Meditationen
Übungen zur Wahrnehmung und Energetisierung der Aura
Mantra: OM

Quellnachweise
↑ a b Wolf, Elias: Das Buch der 28 Chakren, Schirner Verlag, Darmstadt 2006
↑ Gimbel, Theo: Form, Sound, Colour and Healing, C.W. Daniel, Saffron Walden, 1987
↑ Brennan, Barbara-Ann: Licht-Arbeit, Goldmann, München, 1998

Literatur

  • Umkehrhaltungen, vor allem aber Stilleübungen, Meditationen
  • Übungen zur Wahrnehmung und Energetisierung der Aura
  • Mantra: OM
  • Quellnachweise [Bearbeiten]
  • ↑ a b Wolf, Elias: Das Buch der 28 Chakren, Schirner Verlag, Darmstadt 2006
  • ↑ Gimbel, Theo: Form, Sound, Colour and Healing, C.W. Daniel, Saffron Walden, 1987
  • ↑ Brennan, Barbara-Ann: Licht-Arbeit, Goldmann, München, 1998
  • Literatur [Bearbeiten]
  • Arthur Avalon (John Woodroffe): The Serpent Power. Ganesh and Co., ISBN 81-85988-05-6.
  • Paramhans Swami Maheshwarananda: Die verborgenen Kräfte im Menschen. Chakras und Kundalini. Ibera-Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85052-130-3.
  • Shalila Sharamon, Bodo J. Baginski: Das Chakra-Handbuch. Windpferd, Aitrang 2004, ISBN 3-89385-038-4.
  • Keith A. Sherwood: Chakras und Karma. Chakra-Arbeit zur Karma-Auflösung. Schirner, Darmstadt 2003, ISBN 3-89767-153-0.
  • Kalashatra Govinda: Chakra-Praxisbuch. Verlag Ludwig, München 2002, ISBN 3-7787-5029-1.
  • Dr. med. Christiane Page: Chakraheilung – Körperheilung. Knaur, München 1994, ISBN 3-426-76054-1.
  • Dr. med. Rick Strassman: DMT. Das Molekül des Bewusstseins. AT Verlag, Baden 2004, ISBN 3-85502-967-9.
  • Prof. Dr. med. Christian Scharfetter: Der spirituelle Weg und seine Gefahren. Thieme, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-13-124135-1.
  • Wolf, Elias: Das Buch der 28 Chakren, Schirner Verlag, Darmstadt 2006, ISBN 3-89767-257-X